Gault Millau 2020:

Erstmals 4 Hauben für Hubertus Stube

Aufstieg für das Jagdhof A-La-Carte-Gourmetrestaurant

„Herzlichen Dank an Gault&Millau, unsere Gäste und unser gesamtes Team rund um Boris Meyer und herzlichen Glückwunsch!“ – Armin Pfurtscheller ist restlos begeistert: Die Hubertus Stube im 5-Sterne-SPA-Hotel Jagdhof in Neustift hat im Restaurant-Guide Gault Millau 2020 erstmals 4 Hauben und 17 Punkte erreicht – das bedeutet einen Punkt und zwei Hauben mehr als im Vorjahr. „Eine grandiose Leistung unseres Teams, das sich jetzt zum zweiten Mal in Folge so toll steigern konnte!“

Aufsteiger im Gault Millau 2020

Dem Lob von Hausherr Armin Pfurtscheller kann Küchenchef Boris Meyer nur freudestrahlende beipflichten: „Es ist großartig, dass wir uns zum Vorjahr noch einmal verbessern konnten – und das jetzt, ausgerechnet mit dem neuen Punktesystem im Gault Millau 2020. Auch ich darf unserem gesamten Team danken für den tagtäglichen Einsatz! Ebenso aber unseren Gästen, die uns so treu zur Seite stehen, und den Testern von Gault&Millau, die unseren Einsatz dermaßen würdigen. Aber vor allem danke ich auch unseren Hausherren Armin, Christina und Alban Pfurtscheller. Ohne sie, Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung die Rahmenbedingungen hier im Stubai, die sie zur Verfügung stellen, wäre dieser Erfolg nicht möglich! Herzlichen Dank!“

Gault Millau 2020 4 Hauben für Boris Meyer Hubertsstube Relais & Châteaux Spa Hotel Jagdhof Stubai Tirol Austria
Restaurant Gourmet Guide Gault Millau 2020 Boris Meyer Hubertsstube Relais & Châteaux Spa Hotel Jagdhof Stubai Tirol Austria

Gault Millau 2020 – die Bewertung

Es ist erstaunlich, wie das Team der Hubertus Stube, das ohnedies seit einer gefühlten Ewigkeit auf eindrucksvollem Niveau kocht, immer wieder eins draufsetzen und überraschen kann. Zuerst wird herausragender Mangalitzaspeck serviert, den ein Bauer im Nachbarort macht. Das große „Hubertusmenü“ hat sieben Gänge (Pré-Dessert und Amuse gueules nicht eingerechnet) und man ist gut beraten, „das Große“ zu nehmen. Den Auftakt macht ein spannender Teller mit Jakobsmuscheln (gebraten und roh mariniert) und Schweinsohr (als Terrine verarbeitet). Ein gewagter, aber gelungener Auftakt. Mit Hummer (geflämmt) und Kwell-Saibling (confiert) kommen noch zwei großartige Fischgänge, bevor ein perfekt gebratenes Bries die Fleischgänge einläutet. Höhepunkt des Menüs ist das grandiose gebratene Reh mit Eierschwammerln und Baumkuchen. Extrem gastfreundlich ist der Weinservice: hochgradig flexibel bei Sonderwünschen, dazu außergewöhnliche Empfehlungen. Können sich Chef und Sommelier nicht auf einen Wein einigen, werden einfach beide serviert. Thermenregion und Mallorca. Beide außergewöhnlich gut.

Neu: 5 Hauben im Gault&Millau Österreich

Vier Jahrzehnte lang hat der Restaurantguide Gault Millau Österreich mit 1 bis 4 Hauben und 13 bis 20 Punkten bewertet. Mit der 2020er-Ausgabe ändert sich das Punkte- und Haubensystem – und folgt damit dem französischen Vorbild. Das neue Bewertungssystem trägt vor allem zu einer besseren internationalen Vergleichbarkeit bei. „Um einer international agierenden und immer stärker werdenden Marke Rechnung zu tragen, müssen wir Lizenznehmer nicht nur alle an einem Strang ziehen, sondern auch das selbe System anwenden“, erklärt Gault Millau-Österreich-Herausgeber Karl Hohenlohe. Im neuen 5-Hauben-System beginnt der Einstieg in die Haubenliga von nun an bei 11 Punkten. Heißt für Betriebe, die bisher 13 Punkte erhalten haben, dass sie nunmehr mit 11 Punkten bewertet werden. „Durch das erweiterte Punkte- und Haubensystem ergibt sich für uns die Möglichkeit, noch genauer und differenzierter zu bewerten. Gerade im 2- und 3-Hauben-Bereich erscheint uns das besonders sinnvoll und wird den Gästen eine noch bessere Orientierung bieten“, betont Gault Millau-Chefredakteurin Martina Hohenlohe.

Gault Millau Facts

Gegründet wurde Gault Millau 1969 von den Journalisten Henri Gault und Christian Milla, die 1973 in ihrem Monatsmagazin zehn Gebote für eine zeitgemäße Küche verankerten. 1983 erschien die erste deutsche Ausgabe des Restaurantguides. Den Gault Millau Österreich geben Martina und Karl Hohenlohe heraus. Bewertet wird nach dem französischen Schulnotensystem von 0 bis 20 Punkten. Die Höchstnote 20 soll – ganz im Sinne der Gründer Gault und Millau – auch in Österreich nicht vergeben werden, da „nur der liebe Gott, aber kein Mensch Vollkommenheit feststellen kann“. Bewertet wird anonym von erfahrenen Testern, die „sachlich korrekt und menschlich fair urteilen“ und dazu imstande sind, ihre Beurteilung „verständlich und möglichst amüsant“ zu Papier zu bringen.